

Wie schon bei den großblumigen Clematis beschrieben, gibt es erhebliche Unterschiede, was die Standortansprüche angeht. Das gilt ganz besonders für die verschiedenen Clematis-Gruppen, der botanischen Arten und deren Sorten.
Ich beginne hier mit der Gruppe der alpinen Clematis. Dazu gehören: Clematis alpina, Clematis macropetala, Clematis sibirica, Clematis fauriei, Clematis koreana und Clematis ochotensis.
All diese Clematis werden unter dem Begriff, atragene Clematis, zusammengefasst. Diese grundsätzliche Zusammenfassung erleichtert uns in vielerlei Hinsicht die Handhabung und Pflege.
Dies zeichnet die Gruppe der atragenen Clematis besonders aus:

Sie ist ausgesprochen winterhart und kann quasi niemals verfrieren. Temperaturen unter -25° sind kein Problem, auch Temperaturen darunter. Als Hochgebirgs-Clematis nur verständlich. Atragene Clematis sind vorwiegend auf der nördlichen Hemisphäre beheimatet, von Europa bis Ostasien.
Die Blütezeit beginnt in unseren Gärten schon sehr früh im April. Bei vielen Arten oder Sorten erscheint eine Nachblüte im Spätsommer. Einige blühen sogar den ganzen Sommer hindurch, besonders die Clematis koreana.
Diese Gruppe zeichnet sich für schattige und zugleich Trockene Standorte aus. Längere Trockenperioden sind kein Problem! Nässe hingegen vertragen sie nicht.

Eine ideale Verwendung bietet sich für Zäune an, denn die Atragenen Clematis wachsen gerne waagerecht.
Nach der Blütezeit werden Früchte gebildet, die einen besonderen Zierwert mit sich bringen.
Rückschnittgruppe 1 ist anzuwenden
