Jetzt aktuell: Januar-Februar 2026
Im Januar schläft der Garten noch tief und fest, was unsere Clematis betrifft.

Nach frostigen Tagen und jede Menge Schnee hier bei uns in Norddeutschland scheint der Winter eine kleine Pause einzulegen. Temperaturen deutlich über den Gefrierpunkt, lassen dem Schnee keine Überlebenschance. Eine geschlossene Schneedecke ist weg!

Ein Blick in den Garten verrät: Oh meine Clematis sind noch nicht zurückgeschnitten. Das kann jetzt an frostfreien Tagen nachgeholt werden. Sie haben noch bis Ende Februar Zeit dafür. Je früher, umso besser, denn die ersten Knospen beginnen schon zu schwellen und kommen in Bereitschaft auszutreiben. Das ist besonders bei den zweimal blühenden großblumigen Clematis der Fall. Schnittgruppe 2 findet hier Anwendung.
Sommerblühende Clematis, gleichgültig ob klein- oder großblumig, können jetzt tief zurückgeschnitten werden. Was ist tief? Man richtet sich ein wenig nach dem Alter der Clematis. Junge, neugepflanzte Clematis bis auf 20 – 30 cm zurückschneiden. Ältere etablierte Clematis zwischen 30 – 50 cm zurückschneiden. Hier wird die Rückschnittgruppe 3 zugrunde gelegt.


Kleinblumige, frühjahrsblühende Clematis, der alpina- und montana Gruppe können jetzt bearbeitet werden. Das „endlose Geflecht“ kann jetzt gut entzerrt und in Form gebracht werden. Man verteilt die Triebe gleichmäßig über die vorhandene Kletterhilfe. Die äußeren Triebspitzen können etwas eingekürzt werden, denn hier sind keine Blütenknospen vorgebildet.
