Clematis Herkunft und Heimatgebiete

Clematis sind weit verbreitet, beinahe über unseren ganzen Globus.
Die Hauptverbreitungsgebiete sind Asien, Eurasien und Mittel- bis Südeuropa.
Aus Nordeuropa, Nordamerika und Neuseeland stammen Clematis die einen bedeutenden Zierwert für uns haben.
China ist das Herkunftsland der meisten  Clematis. Am Fuße des Himalaja Gebirges sind zahlreiche botanische Arten beheimatet.

Asien

 

Viele Clematis-Namen verraten uns schon die Verbreitungsgebiete aus der sie stammen, z.B.

CLEMATIS-

  • -tibetana
  • -orientalis
  • -chinensis
  • -koreana
  • -mandshurica
  • -alpina
  • -sibirica
  • -texensis
  • -montana und viele andere.

Andere Namen verraten uns etwas über den Habitus, den Duft oder das Aussehen. Z.B.

CLEMATIS-

  • -fruticosa  (frutex=strauchartig)
  • -aromatica (aromatisch duftend)
  • -montana odorata (Odorus=duftend)
  • -integrifolia  (integrierte Blätter=fehlende Blattstängel)
  • -flammula (flammende Clematis)
  • -tubulosa (Tuba=röhrenförmig) oder
  • -lanuginosa (wollig, zottig)

 

Bedingt durch die Höhenlagen und der Gebirgszüge in denen diese Clematis  beheimatet sind, leitet sich auch eine Unverträglichkeit gegen Staunässe ab. Vielmehr vertragen diese Arten sehr  gut Trockenheit. Das feine Wurzelwerk reagiert empfindlich auf zu viel Wasser.

Europa

Andere Clematis, die aus den  Tiefebenen stammen vertragen hingegen schon sehr viel Wasser. Die Wurzeln sind fleischig und können sogar  eine Menge Wasser speichern. Es ist nicht verwunderlich, dass solche Clematis auch anschließende „Durststrecken“ überstehen. Das ist besonders wichtig für eine Gefäßkultur.

Überträgt man all diese Fakten in die Gartenpraxis, dann resultiert daraus ein durchlässiger Gartenboden mit hohem Humusanteil. Das trifft für die  meisten Gartenböden zu. Wenn kein Humusboden vorliegt, kann mit Kompost oder Torfsubstrat angepasst und  nachgebessert werden.

Die Temperaturen können stark schwanken und schaden den Clematis keineswegs. Im Sommer, am Tage, werden Temperaturen von 40° vertragen. Im Winter schaden auch -25° nicht.

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