Antworten auf häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie einige Antworten zu den häufigsten Fragen, die mir im Laufe der Zeit von Kunden und Interessenten gestellt worden sind. Dabei finden sich Fragen zu Grundsätzlichem, als auch zu ganz bestimmten Einzelfragen. Zögern Sie nicht und stellen Sie mir Ihre Fragen rund um die Clematis-Pflanze. Ich antworte Ihnen gerne.

Frage:
Kann ich eine ältere Clematispflanze umpflanzen?
Antwort:
Sie können eine ältere Clematis umpflanzen, wenn Sie möglichst viel Wurzelwerk an der Pflanze lassen können und sie sehr tief zurückschneiden. Das ist zwar eine „Roßkur“ für Ihre Clematis, aber dennoch wird sie es überleben. Ein Restrisiko bleibt immer.

Frage:
Warum blühen meine Clematis nicht?
Antwort:
Verschiedene Ursachen bereiten Blütensorgen, wenn die Standortwahl ungünstig ist, der Rückschnitt nicht tief genug durchgeführt wurde, die Triebe sehr dünn und zahlreich werden, Wasser- oder Nährstoffmangel herrscht, die Blütenknospen erfroren sind oder die Wurzelbildung ungenügend ist.

Frage:
Warum werden im Sommer alle Blätter welk?
Antwort:
Die häufigsten Ursachen sind:

  • Clematiswelke,
  • mechanische Beschädigungen,
  • Überdüngung,
  • Wurzelschäden durch Wühlmäuse oder Rüsselkäferlarven.
  • Selten Wassermangel.

Frage:
Kann ich unter einen Baum pflanzen?
Antwort:
Bäume sollten schon eine gewisse Lichtmenge durchlassen und die Wasserversorgung muß sichergestellt sein.

Frage:
Muß ich mich an die Schnittregeln halten?
Antwort:
Schnittregeln müssen nicht grundsätzlich eingehalten werden, Abweichungen sind gut möglich. Zur Optimierung Ihrer Clematis sollte man sich jedoch daran halten.

Frage:
Wann ist die beste Pflanzzeit?
Antwort:
Zweifelsfrei sind die Monate August und September die besten Pflanzmonate für Ihre Clematis. Pflanzungen sind aber auch grundsätzlich ganzjährig möglich.

Frage:
Kann ich an dieselbe Stelle wieder eine Clematis pflanzen?
Antwort:
Clematis leiden nicht unter Bodenmüdigkeit, wie z.B. Rosen, selbst nach 50 Jahren noch nicht. Nur wenn Ihre Clematis durch Welke zu Grunde gegangen ist, empfiehlt sich ein Bodenaustausch.

Frage:
Brauchen Clematis ein Klettergerüst (Rankhilfe)?
Antwort:
Die Kletterer unter den Clematis benötigen auf jeden Fall eine Rankhilfe, besonders gerne werden natürliche Rankhilfen angenommen wie z.B. Bäume, Sträucher oder Rosen. Künstliche Rankhilfen aus Holz, Draht oder Kunststoff können natürlich auch verwendet werden.

Frage:
Wie alt können solche Pflanzen werden?
Antwort:
Clematis können zwischen 30 und 70 Jahre alt werden, einige sogar noch älter.

Frage:
Wie kann ich bei unbelaubten Pflanzen sehen, ob sie noch leben?
Antwort:
Wenn sich Clematis in der Winterruhe befinden, kein Laub haben und ansonsten leblos erscheinen, dann ist die einfachste Methode, den Stängelquerschnitt zu betrachten.
Dazu schneidet man ein Stück Trieb ab und vergewissert sich ob der Querschnitt noch im Inneren grün ist.

Frage:
Vertragen sich Clematis mit anderen Pflanzen?
Antwort:
Clematis können sehr gut mit anderen Pflanzen in Gesellschaft gebracht werden.

Frage:
Kann sich die Farbe im Laufe der Zeit verändern?
Antwort:
Auch nach Jahren bleibt Ihnen die Blütenfarbe erhalten. Verschiedene Einflüsse können die Farbintensität beeinträchtigen.

Frage:
Kann bei veredelten Pflanzen die Unterlage durchtreiben?
Antwort:
Bei Veredelungen ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Unterlage einmal austreibt oder überhand gewinnt, sehr unwahrscheinlich. Weniger als 1:10 000.

Frage:
Ist Winterschutz bei allen Clematis erforderlich?
Antwort:
Winterschutz ist nur in wenigen Ausnahmen notwendig, z.B. bei den Clematis florida und den immergrünen Clematis. Bei den Clematis texensis ist Winterschutz zu empfehlen. Winternässe ist ein größeres Problem, besonders bei den Atragenen (C. alpina und Verwandte).

Frage:
Sind Clematis wirklich so sensibel wie man immer glaubt?
Antwort:
An einen artgerechten Standort gepflanzt gibt es keinerlei Probleme. Clematis vertragen dann einiges.

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